Seminare und Schulung

Ein Treffpunkt für Lösungen.

Titelbild Kreative Lösungen

Unsere Seminare und Schulungen sind ein Treffpunkt für neurodivergente Menschen, darunter auch Mütter von neurodivergenten Kindern sowie Betroffene selbst. Sie bieten Raum für Austausch, Verständnis und Unterstützung in einem geschützten und freundlichen Rahmen.

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Mittwoch, 28. Januar 2026 | von 19:00 bis 21:00 Uhr | Online | Preis: CHF 35.00


Das Leben von Frauen ist von einem stetigen hormonellen Wandel geprägt – vom monatlichen Zyklus über Phasen der Familiengründung bis hin zur Perimenopause und Menopause. Diese natürlichen Prozesse beeinflussen das körperliche und seelische Gleichgewicht.

Für neurodivergente Frauen (mit ADHS, Autismus oder Down-Syndrom diagnostiziert oder vermutet), können hormonelle Veränderungen eine zusätzliche Belastung darstellen. Reizverarbeitung, Stimmung, Energie und Alltagstoleranz verändern sich in diesen Zeiten oft schneller, sodass Merkmale von ADHS oder Autismus deutlicher hervortreten und den Tagesablauf beeinflussen.

Im Seminar sprechen wir über die Verbindung zwischen dem weiblichen Hormonsystem und der neurodivergenten Wahrnehmung. Sie erhalten fachliche Informationen und praktische, alltagstaugliche Ansätze, um die verschiedenen Lebensphasen mit mehr Verständnis, Kraft und Gelassenheit zu gestalten.

Referentin: Claudia Rittinghaus


Freitag, 6. Februar 2026 | von 19:00 bis 20:30 Uhr | Online | Preis: CHF 20.00


In dieser Online-Informationsveranstaltung erfahren Sie, wie Sonne und Erdmagnetfeld unseren Körper und Alltag beeinflussen können. Wir geben einen verständlichen Überblick, zeigen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und stellen praktische Strategien für Gesundheit und Selbstfürsorge vor.


Mittwoch, 11. Februar 2026 | von 19:00 bis 21:00 Uhr | Online | Preis: CHF 50.00


Dieses Seminar vermittelt ein fachlich fundiertes Verständnis von Trauma im Kontext von Neurodivergenz (z. B. ADHS, Autismus, PDA) aus der Sicht der traumasensiblen Fachbegleitung.

Im Mittelpunkt stehen die Regulation des autonomen Nervensystems, chronische Stressbelastung sowie traumatische Überforderung, wenn Anforderungen die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen. Es wird erläutert, wie wiederholte Reizüberflutung, Anpassungsdruck, Masking und Missverständnisse zu komplexen traumabezogenen Belastungen führen können. Konzepte wie Übererregung, Shutdown, Trigger, Co-Regulation, Retraumatisierung und Selbstwirksamkeit werden verständlich erklärt. Ziel ist ein differenziertes, neurodivergenzinformiertes Traumaverständnis, das eine sichere, beziehungsorientierte und ressourcenstärkende Begleitung ermöglicht.


Mittwoch, 25. Februar 2026 | von 19:00 bis 21:00 Uhr | Online | Preis: CHF 50.00


In diesem Seminar geht es um berufsbezogene Belastungen und mögliche Traumafolgen – aus Sicht derer, die im Gesundheitswesen tätig sind. Es vermittelt Grundlagen zur Erkennung traumaassoziierter Reaktionsmuster, gibt Einblick in die Regulation des Nervensystems und zeigt auf, wie Vertrauen, Sicherheit und Selbstwirksamkeit im Berufsalltag gefördert werden können.

Inhalte:
• Trauma im Berufsalltag erkennen: Überforderung, Rückzug, Funktionieren
• Das autonome Nervensystem verstehen – Reaktion oder Regulation?
• Erste Ansätze zur Selbstregulation und achtsamen Stressverarbeitung
• Resilienz stärken: individuell, realistisch, verbindend
• Antifragilität: Entwicklung trotz oder durch Belastung
• Vertrauen und Sicherheit fördern – im Team und mit Patient:innen
• Selbstwirksamkeit erhalten – auch unter schwierigen Bedingungen

Zielgruppe:
Fachpersonen im Gesundheitswesen – Pflege, Medizin, Therapie, Rettungsdienst, Sozialarbeit, MPA, Hebammen u. a.

Referentin: Claudia Rittinghaus


Donnerstag, 19. März 2026 | von 19:00 bis 21:00 Uhr | Online | Preis: CHF 50.00


Das PDA-Profil im Autismus-Spektrum stellt Angehörige und Partner oft vor besondere emotionale Herausforderungen. Rückzug, scheinbar widersprüchliches Verhalten, plötzliche Eskalationen oder das Vermeiden von Anforderungen können in Partnerschaften, Familien und im nahen Umfeld zu Unsicherheit, Erschöpfung und Missverständnissen führen. Viele Betroffene erleben dabei selbst einen hohen inneren Stress, der nach aussen oft missinterpretiert wird.

In diesem Seminar liegt der Fokus auf Aufklärung: Du erfährst, wie sich das PDA-Profil bei Erwachsenen zeigen kann, welche Rolle Nervensystem, Autismus, ADHS und AuDHS spielen und weshalb klassische Kommunikations- und Konfliktstrategien oft nicht greifen. Wir schauen gemeinsam auf beziehungsorientierte Wege, die Sicherheit, Verständnis und Entlastung für beide Seiten ermöglichen – in Partnerschaft, Familie und im erweiterten Umfeld.

Was dich erwartet:

• fundierte Aufklärung zum PDA-Profil im Autismus-Spektrum
• Verständnis für innere Prozesse statt Schuldzuweisungen
• konkrete Impulse für Entwicklung & Abgrenzung
• praxisnahe Beispiele aus dem Alltag von Partnern und Angehörigen
• Raum für Austausch und eigene Fragen

Referentin: Tina Haldi


Samstag, 21. März 2026 | von 14:00 bis 16:00 Uhr | Online | Preis: CHF 50.00


Das PDA-Profil (Pathological Demand Avoidance) im Autismus-Spektrum zeigt sich oft durch starken inneren Stress bei Anforderungen, schnellen Widerstand, Rückzug oder Eskalationen. Für Eltern, Betreuungspersonen, Lehrpersonen, Kita-Teams, Heil- und Sozialpädagogen sowie pflegende Fachpersonen ist dies im Alltag oft hoch herausfordernd: Gewohnteh Erziehungs- und Begleitstrategien greifen nicht, Machtkämpfe entstehen, und Beziehungen geraten unter Druck.

In diesem Seminar erhältst du fundierte Einblicke in das PDA-Profil ausserhalb der Norm: neurobiologische Hintergründe, Zusammenhänge mit Autismus, ADHS und AuDHS sowie die Rolle des Nervensystems. Wir zeigen praxisnah, wie Sicherheit, Beziehungsorientierung und demand-reduzierende Haltungen wirken können – zu Hause, in Schule und Institutionen. Du lernst konkrete Strategien für den Alltag, Fallbeispiele aus Familie und Betreuung.

Was dich erwartet:

• verständliche Aufklärung zu PDA im Autismus-Spektrum
• praxisnahe Tools für Eltern und Fachpersonen
• Fokus auf Beziehung, Regulation und Kooperation statt Kontrolle
• Raum für Fragen aus deinem Alltag

Referentin: Tina Haldi


Samstag, 6. Juni 2026 | von 09:00 bis 16:00 Uhr | Online | Preis: CHF 200


Neurodivergenz und Trauma im Gesundheitswesen

Fachpersonen im Gesundheitswesen arbeiten unter hohem Zeitdruck und grosser Verantwortung. Dauerstress, emotionale Belastung und strukturelle Anforderungen wirken sich auf Gesundheit, Kommunikation und Leistungsfähigkeit aus. Gleichzeitig treffen im Berufsalltag unterschiedliche Nervensysteme aufeinander – bei Patient:innen wie auch bei Fachpersonen selbst.

Der Workshop vermittelt Grundlagen zu Neurodivergenz und Trauma und zeigt auf, wie Stress- und Traumareaktionen entstehen, wie sie sich im Arbeitsalltag zeigen und wie ein traumasensibler, neurodivergenzinformierter Umgang Handlungssicherheit fördern kann.



Inhalte
• Grundlagen Neurodivergenz (z. B. ADHS, Autismus, AuDHD)
• Trauma und chronische Belastung im Berufsalltag
• Das autonome Nervensystem und Stressreaktionen
• Auswirkungen auf Kommunikation und Zusammenarbeit
• Selbstregulation im Arbeitskontext
• Vertrauen, Sicherheit und Selbstwirksamkeit
• Resilienz im Gesundheitswesen



Zielgruppe

Fachpersonen im Gesundheitswesen
(Pflege, Medizin, Therapie, Rettungsdienst, Sozialarbeit u. a.)



Leitung

Claudia Rittinghaus Dipl. Pflegefachfrau, MAS Neurodivergenzberatung und Gesundheitswissenschaften , Fachexpertin Neurodivergenz, Trauma und Gesundheit